Abenteuer Fjorde: Südamerika und die Magellanstraße

Am südlichsten Zipfel des südamerikanischen Kontinents bilden Meeresarme und Landzungen eine zerklüftete Fjordlandschaft. Hier finden Sie auch die Magellanstraße. Kurz vor der Antarktis gelegen, ist diese Region bereits geprägt von kühlerem Klima und mitunter schneebedeckten Gipfeln. Eine Kreuzfahrt in diesen Breitengraden hält Besuchern die Kraft der Erde und die Größe ihrer See- und Landflächen auf eindrucksvolle Weise vor Augen.

Entlang der Magellanstraße: vorbei an Feuerland und Patagonien

Magellanstraße - hier brüten Pinguine

Bei Punta Arenas unweit der Magellanstraße brüten Pinguine – © Foto: Alexander / Fotolia.com

Punta Arenas liegt an der Magellanstraße, die Stadt ist Ausgangspunkt für Ausflüge und Kreuzfahrten in eine der landschaftlich spektakulärsten Regionen der Welt mit atemberaubenden Fjorden oder dem Nationalpark Torres del Paine, sowie zu den Pinguin-Kolonien an der Magellanstraße.
Die Magellanstraße ist eine natürliche Meerenge zur Querung Südamerikas. Sie ersparte einst die gefährliche Passage, vorbei am berüchtigten „Kap Hoorn“. Heute wandeln Kreuzfahrt-Passagiere auf den Spuren der großen Entdecker und genießen eine unvergessliche Passage durch diesen geschichtsträchtigen Seeweg!

Die Magellanstraße befindet sich zu einem großen Teil auf chilenischem Terretorium. An ihrer engsten Stelle ist sie kaum breiter als die Elbe bei Hamburg, aber erweitert sich stellenweise auf bis bis zu 30 Kilometer Breite. Über 670 Kilometer führt eine Querung der Meerenge vorbei an den Ufern Feuerlands und den Fjorden Patagoniens. Zahlreiche Inseln liegen in der Magellanstraße und Seitenarme des Gewässers führen ins Binnenland.

Das Gebiet ist äußerst dünn besiedelt – hier spielt die Natur die Hauptrolle. Die Kulisse wechselt zwischen immergrünem Regenwald, schneebedeckten Bergen und grünem Weideland, auf denen wilde Lamas, sogenannte „Guanalos“ grasen. Zahlreiche Schiffswracks liegen an den Ufern und verleihen der Szenerie einen tollen Charakter.

Kap Hoorn

Auch das Umfahren des Kap Hoorn stellt heute keine Gefahr mehr dar. Von Bord eines Kreuzfahrtschiffes kann man bei der Passage außergwöhnlich schöne Ausblicke genießen. Weil die Antarktis hier schon sehr nah ist, kann es sein, dass der ein oder andere Eisberg an Ihrem Schiff vorüber gleitet.

Chilenische Fjorde

Fjorde in Patagonien

Wulaia Bay in Patagonien © Foto: marvellousworld / Fotolia.com

Im südlichen Teil Chiles trifft der pazifische Ozean auf eine wild-zerklüftete Küste: Die chilenischen Fjorde. Während einer Kreuzfahrt in dieser Gegend begegnen Passagiere aufregend-schönen Landschaften. Eisberge bilden bizarre Strukturen, blaue Gletscherzungen reichen bis an das Meer heran. Mächtige, schneebedeckte Vulkane und sanfte Hügel gleiten am Schiff vorbei. Der „kalte“ Regenwald, der die Landstriche bedeckt, reicht bis ans Wasser heran. Er dehnt sich üppig und weit über Patagonien, wie man den südlichsten Teil Amerikas nennt, aus.
Das Klima zeigt sich hier oft rau und ursprünglich – wie man es von einer Reise in die eisigen Fjorde erwartet. Die Temperaturen im Süden Chiles steigen im Schnitt kaum auf 10 ° Celsius. Vom berühmten „Kap Hoorn“ aus ist es nicht mehr weit bis in die Antarktis. Im Hochsommer können jedoch auch hier überraschend hohe Temperaturen auftreten. Abenteurer, Romantiker und Naturliebhaber werden bei dieser faszinierenden Landschaft auf dieser Kreuzfahrt auf Ihre Kosten kommen.

Flora und Fauna der chilenischen Fjorde
Chile grenzt im Westen und Süden an den Ozean, und im Osten und Norden bilden Gebirge eine geologische Barriere. Aufgrund dieses einmaligen Inselcharakters konnte sich eine sehr spezifische Flora und Fauna entwickeln. In den Fjorden sind Seeblöwen und Delfine beheimatet. Der hier heimische chilenische Delfin und der Peale´s Delfin lieben küstennahe Gewässer. Auf einer Fahrt durch schmale Passagen vorbei an Gletschern und steilen Felswänden, sind die intelligenten Meeresbewohner nicht selten ständige Begleiter einer Kreuzfahrt.

 

 

 

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