Die Top 5 der schönsten Flusskreuzfahrt-Ziele an der Donau

Wir haben die schönsten Flusskreuzfahrt-Ziele an der Donau für Sie ausgewählt. Die Donau zählt zu den ältesten und bedeutendsten europäischen Handelsrouten, zusätzlich verbindet der Fluss zehn verschiedene Länder miteinander. Schon die Römer erkannten die vielen Vorteile des Flusses und so entstanden mit der Zeit viele große und faszinierende Städte entlang der Donau.

5. Passau

View to Passau in Germany with river Danube in Summer

Passau ist eine Stadt in Niederbayern, die an Österreich grenzt. Dort, wo Donau, Inn und Ilz zusammenfließen, bieten sich die besten Voraussetzungen für eine Flusskreuzfahrt auf der Donau. Deutschlands reizvolles Tor zum Südosten überzeugt mit einer malerischen Altstadt, Barockbauten und einer imposanten Burganlage.

In Passau sollte man sich auf jeden Fall das Dreiflüsseeck anschauen, nicht umsonst wird Passau als Dreiflüssestadt bezeichnet. Denn es gibt keinen anderen Ort, indem die drei Flüssen zusammenlaufen.

Eine Hauptsehenswürdigkeit ist der bekannte Veste Oberhaus, eine der größten Burganlagen Europas. Sie steht gegenüber der Altstadt von Passau und wurde 1219 gegründet. Seitdem war sie die meiste Zeit die Residenz und Burg des Bischofs vom Hochstift Passau. Des Weiteren sollte der Dom St. Stephan nicht außer Acht gelassen werden. Erstmals wurde der Dom im 8. Jahrhundert erwähnt und seitdem in verschieden Bauphasen stetig erweitert sowie erneuert. Im Inneren der Kathedrale wird besonders die vergoldete Kanzel hervorgehoben, die im Jahr 1726 in Wien entstand. Eine weitere Besonderheit ist die weltweit größte Domorgel, die im Inneren der Kirche steht.

4. Bratislava

Die Burg Bratislava, auch Pressburger Burg genannt, ist das Wahrzeichen der slowakischen Hauptstadt. Foto: figurniysergey.com

Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei, liegt an der Donau und grenzt an die anliegenden Nachbarländer Österreich und Ungarn. Die Umgebung ist von Weingütern sowie den Kleinen Karpaten geprägt, zusätzlich durchziehen zahlreiche Wander- und Fahrradwege das umliegende Gelände.

Die von der Donau geteilte Innenstadt erscheint in einem typisch mediterranen Stil. Vielen kleine und verwinkelte Gassen bilden zwischen imposanten Stadtvillen und alten Kirchen eine Art Fußgänger-Labyrinth.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Aussichtsplattform im UFO-Tower auf 90 Metern Höhe. Oben angelangt, hat man einen atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft und auf die himmelblaue Kirche Sankt Elisabeth. Sie steht am Rande der Altstadt und stammt aus dem Jahr 1908. Die blaue Farbe ist auch im Innenraum so dominant, dass viele Statuen und Heiligenbilder in ein blaues Licht gefärbt sind.

Das Wahrzeichen der Stadt ist die Burg von Bratislava und steht fast 100 Meter auf einem Felsen über der Donau. In der imposanten Burg findet man auch das historische Museum über die Slowakei vom Mittelalter bis zur Gegenwart, zusätzlich bietet sich ein fantastischer Ausblick über die Altstadt.

3. Belgrad

Das Karađorđe-Denkmal ist eines von zwei Denkmälern in Belgrad. Foto: saiko3p – Fotolia

„Weiße Stadt“, „Tor Mitteleuropas“, „Pforte des Balkans“ – Belgrad, die Hauptstadt von Serbien, ist unter vielen verschiedenen Namen bekannt. Die Stadt mit rund 1,2 Millionen Einwohnern ist durch die einzigartige Lage an der Mündung der Save in die Donau und dem Übergang zum Gebirge ein strategisch wichtiger Knotenpunkt. Diese Erkenntnis reicht bis in die Antike zurück, denn gegründet wurde die Stadt von den Kelten, bis die Römer der Siedlung einen Namen gaben „Singidunum“. Seitdem herrschten in Belgrad verschiedenste Völker und Kulturen: von den Kelten über die Goten bis hin zu den Osmanen.

Die serbische Hauptstadt hat auch eine ganze Reihe von spannenden Sehenswürdigkeiten zu bieten. Angefangen mit der weitläufigen Kalemegdan-Festung, die über der Donau thront. Auf dem Gelände kann man sich frei bewegen und ganz gemütlich alles erkunden, denn die direkte Umgebung wurde zu einem öffentlichen Park umgestaltet. Dennoch müsste man Eintritt zahlen, um in das Militärmuseum zu gelangen. Anlässlich des Balkankrieges stellte man hier 1928 zur Erinnerung den Pobednik, eine riesige Bronzestatue, auf.

Belgrad hat auch viele fesselnde Museen zu bieten, wie zum Beispiel das Nikola-Tesla-Museum, in dem es um den großen serbischen Erfinder geht oder das Serbische Nationalmuseum, für die Geschichte und Kultur des Landes.

Ist man schon einmal in Belgrad, sollte sich niemand die serbische Küche entgehen lassen. Spezialitäten wie serbische Bohnensuppen (Pasulj), Cevapcici und Schaschlikspieße (die in Serbien Raznjici heißen) kann man an fast jeder Ecke kaufen.

2. Budapest

Das 268 Meter lange Parlamentsgebäude ist eines der Wahrzeichen Budapests. Foto: Fotolia.

Budapest, die Hauptstadt von Ungarn, ist durch die Donau in zwei Teile geteilt. Mit einer Bevölkerung von ca. 1,8 Millionen Einwohnern ist Budapest nach Wien die zweitgrößte Stadt an der Donau. Sie gilt als die schönste Stadt Osteuropas und wird auch gerne „Paris des Ostens“ genannt. Die einzigartigen Jugendstil-Bauwerke, die blaue Donau, die Thermalquellen und die Kaffeehauskultur machen die Hauptstadt zu etwas ganz Besonderem.

Als sich 1876 der österreichische Kaiser Franz Josef I. in der Matthiaskirche zum ungarischen König krönen ließ, begann die Blütezeit der Stadt. Seine Ehefrau Elisabeth, Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, wollte aus dem damaligen Budapest eine Stadt machen, die Wien an Glanz, Schönheit, Prunk und Größe übertreffen sollte.

Große Wirtschaftsfaktoren in Budapest sind die berühmten Thermalquellen, über hundert dieser Quellen sind in der ganzen Stadt verteilt. Schon die Römer badeten hier früher und erkannten die Vorteile, sich im mineralstoffreichen Wasser zu entspannen. Mit der Zeit wurde Budapest im 19. Jahrhundert schließlich zu einer der beliebtesten Kurmetropolen Europas und ist derzeit auch die einzige Millionenstadt in Europa, die auch eine Kurstadt ist.

Die Hauptsehenswürdigkeit ist wohl die Fischerbastei, mit einer Länge von 140 Metern und sieben verschiedenen Türmen, die die sieben ursprünglichen ungarischen Stämme repräsentieren sollen. Von der Fischerbastei bietet sich ein beeindruckender Blick auf das imposante ungarische Parlament.

1. Wien

Das Obere Belvedere beherbergt die weltgrößte Klimt-Gemäldesammlung. Foto: josef muellek

Die Hauptstadt Österreichs liegt im Osten des Landes an der Donau und hat rund 1,9 Millionen Einwohnern. Wien ist eine Stadt mit einer sehr langen Geschichte. Zu dieser Vergangenheit gehören auch die bekannten Paläste wie das Schloss Schönbrunn, Schloss Belvedere oder die Sommerresidenz der Habsburger. Früherer Bewohner wie Mozart, Beethoven und Sigmund Freud prägten das intellektuelle und künstlerische Erbe der Stadt. Nicht ohne Grund wurde Wien im Jahr 2019 in der Mercer-Studie zum zehnten Mal in Folge zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt. Seit 2009 steht Wien also an der Spitze dieses Rankings. Zum Vergleich ging der zweite Platz an Zürich und der dritte Platz an Vancouver.

Die Stadt mit wohl der höchsten Lebensqualität ist aber nicht nur für prachtvolle Schlösser und berühmten Künstler bekannt, sondern auch für die traditionellen Kaffeehäuser, die Sachertorte und das beliebte Wiener Schnitzel.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Tiergarten Schönbrunn: von Koalas über Geparden bis hin zu Königspinguinen gibt es viel Nachwuchs zu feiern. Der Tiergarten Schönbrunn ist der älteste Zoo der Welt und wurde schon fünf Mal zum besten Zoo Europas gewählt.

Für Kunstbegeisterte ist neben den Museen in den Wiener Schlössern das Albertina sehr zu empfehlen – hier befinden sich bedeutende Kunstsammlungen unter anderem von Monet und Picasso. Am MuseumsQuartier liegen hingegen mehrere Museen sehr nahe beieinander.

Abschließend hat man auf der Bellevuewiese einen atemberaubenden Blick auf die ganze Stadt – perfekt für ein Picknick beim Sonnenuntergang.

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