Meeresströme – die unsichtbare Gewalt

Wer auf einer Kreuzfahrt schon einmal rough sea (starken Seegang) erlebte, weiß um die Urgewalt der Natur. Hohe Wellen an der Meeresoberfläche sind jedoch nichts im Vergleich zu den Bewegungen der Wassermassen in den Tiefen der Ozeane. Meeresströme von unvorstellbaren Ausmaßen bilden einen gigantischen Kreislauf, der die Weltmeere miteinander verbindet und sich im Uhrzeigersinn rund um den Globus dreht. Dabei werden schätzungsweise 130 Millionen Kubikmeter Wasser pro Sekunde(!) bewegt – das ist 130 Mal mehr als sämtliche Flüsse aller Kontinente zusammen pro Sekunde transportieren.

Die Existenz dieser gewaltigen Meeresströme ist den meisten Menschen jedoch gar nicht bewusst, da sie weder sichtbar noch spürbar sind.

Die eindrucksvollen Bilder stammen von den Apnoe-Tauchern Guillaume Néry und seiner Frau Julie Gautier, die in ihrem Kurzfilm „Ocean Gravity“ die Kraft der Meeresströme festhielten. Das Video entstand in den Tiefen von Tiputa Pass des Rangiroa-Atolls im Südpazifik. Der Name des Kurzfilms basiert auf dem Titel des 2014 oscarprämierten Films „Gravity“ mit Sandra Bullock in der Hauptrolle.

Und weil Bilder mehr sagen als Worte, möchten wir Ihnen diese einmaligen Aufnahmen keinesfalls vorenthalten.

 

Hintergrundinformationen und den vollständigen Artikel finden Sie auf GEO.de.

 

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