NCL und Royal Caribbean dürfen nach Kuba

Verschiedene Kreuzfahrtmarken von Norwegian Cruise Line Holdings und Royal Caribbean Cruises haben die offizielle Genehmigung der kubanischen Regierung für Stopps in Kuba erhalten. Ab Frühjahr nächsten Jahres sollen die ersten Schiffe von Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Häfen wie zum Beispiel Havanna anlaufen. Royal Caribbean International und Azamara Club Cruises haben ebenfalls eine Genehmigung erhalten und werden voraussichtlich die Empress of the Seas sowie die Azamara Quest im Verlauf ihrer Karibik-Routen nach Kuba schicken.

Kuba zählt zu den Trendzielen des Jahres. © Foto: filipefrazao / Fotolia.com

Kuba zählt zu den Trendzielen des Jahres. © Foto: filipefrazao / Fotolia.com

„Wir sind sehr erfreut, dass nicht nur eine, sondern alle drei unserer preisgekrönten Marken die Genehmigung der kubanischen Behörden erhalten haben, Kreuzfahrten von den Vereinigten Staaten nach Kuba anzubieten“, sagte Frank Del Rio, Präsident und CEO von Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. „Als Amerikaner kubanischer Herkunft und Gründer von Oceania Cruises bin ich unglaublich stolz darauf, dass ein Oceania-Schiff das erste Schiff unseres Unternehmens sein wird, das Kuba anlaufen wird. Das ist wirklich ein Traum für mich und ich kann es kaum erwarten, bis unsere Gäste die Sehenswürdigkeiten und Klänge meiner Heimatstadt Havanna erleben und die reiche Kultur und ihre warmherzigen und gastfreundlichen Einwohner kennenlernen.“

Die Marina ist als Erstes in Kuba

Die Marina von Oceania Cruises soll am 7. März 2017 in Miami ablegen und als erstes Schiff der NCL-Holding im Hafen von Havanna festmachen. Ausgewählte Karibik-Routen der drei Marken werden Stopps in Havanna beinhalten, darunter viele mehrtägige Aufenthalte, damit die Gäste Havanna und die Umgebung erkunden können. Die Seven Seas Mariner aus der Regent Seven Seas Flotte wird Havanna im Rahmen von zwei Kreuzfahrten im April 2017 anlaufen. Die Norwegian Sky wird im Mai 2017 ebenfalls eine Auswahl von 4-Nächte-Kreuzfahrten mit Übernachtaufenthalt in Havanna anbieten. Die genauen Routen aller drei Marken werden voraussichtlich bis zum 20. Dezember veröffentlicht.

Auf Grund der politischen Lage zwischen den USA und Kuba ist es als US-amerikanische Reederei sehr schwierig, eine Kreuzfahrt-Erlaubnis für die Region zu bekommen und auch die jetzigen sind mit Einschränkungen verbunden. So müssen nach dem amerikanischen Gesetz alle Kreuzfahrten ab den Vereinigten Staaten nach Kuba bei Landausflügen soziale oder humanitäre Aspekte beinhalten, da reine Vergnügungsreisen untersagt sind. Ob und wie sich die Gesetzte nach dem Amtsantritt des neuen Präsidenten ändern oder verschärfen, bleibt abzuwarten.

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