Die Top 5 der Kreuzfahrt-Ziele in Mittelamerika

In Mittelamerika sind atemberaubend schöne Landschaften, diverse Tierarten und zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu finden.

In diesem Artikel haben wir Ihnen die Top 5 der schönsten Kreuzfahrt-Ziele in Mittelamerika zusammengestellt. Lernen Sie etwas über Länder und Städte in Mittelamerika und lassen Sie sich von der exotischen Flora und Fauna, den besonderen Kulturen und den prächtigen Bauwerken überzeugen.

5. Jamaika

Christoph Kolumbus landete 1494 auf Jamaika. Foto: Ruth P Peterkin

Jamaika, die ehemalige britische Kolonie, ist mit 2,9 Millionen Einwohnern die dritt größte Insel der Großen Antillen. Mit der Insel Jamaika verbinden viele leckeren Rum und wunderschöne Strände. Dies trifft auch zu, aber trotzdem hat der Inselstaat noch vieles mehr zu bieten, wie zum Beispiel eine interessante Kultur, mächtigen Kolonialbauten und eine abwechslungsreiche Natur. Kingston, die Hauptstadt, ist das Zentrum der jamaikanischen Kultur, denn dort finden man zum Beispiel den legendären Kingston Dub Club, hier können alle unter freiem Himmel zu den Dub-Rhythmen tanzen. Auch der berühmte Reggaekünstler Bob Marley lebte auf Jamaika im verarmten Trenchtown. In dem berühmten Bob Marley Museum können die Besucher zum Beispiel eine seiner alten Gitarren, Schallplatten sowie Zeitungsartikel von früher betrachten.
Für ein besonderes Strandfeeling ist der Frenchman´s Cove zu empfehlen, hier werden die Besucher überwiegend Einheimische antreffen, die dafür sorgen, dass der Stand sauber gehalten wird. Der Frenchman’s Cove ist ein besonderer Strand, der schon als Kulisse für viele Filme diente, wie zum Beispiel für Knight and Day mit Cameron Diaz und Tom Cruise.

Für Wanderer und Naturliebhaber sind die Blue Mountains, eine Gebirgskette im Osten der Insel, ein absolutes Paradies. Der Blue Mountain Peak, eines der bekanntesten Anbaugebiete für hervorragenden Kaffee, bietet mit einer Höhe von circa 2.250 Meter eine fantastische Aussicht über die Insel. Eines der bekanntesten Bauwerke von Jamaika, das Rose Hall Great House, befindet sich ungefähr 15 Kilometer von der Stadt Montego Bay entfernt. Das ehemalige Anwesen wurde 1770 erbaut und soll der legendären Annie Palmer gehört haben.

4. Costa Rica

Costa Rica ist ein Land, an dessen Küsten der Atlantik und der Pazifik grenzen. Foto: Ruth P Peterkin

Costa Rica, ein Staat in Zentralamerika, liegt zwischen Panama und Nicaragua. Die tropische Landschaft aus Regenwäldern, Weideland, satten Kaffeeplantagen und weißen Sandküsten erstreckt sich über ein majestätisches Gebirge mit einer Höhe von bis zu 4.000 Metern. Costa Rica kommt aus dem spanischen und bedeutet soviel wie „Reiche Küste“, womit die reichhaltige und wunderschöne Flora und Fauna des Landes gemeint ist. Ein beliebtes Reiseziel ist Port Limon und nicht weit entfernt liegt unter anderem der Cahuita Nationalpark. In diesem tropischen Nationalpark sind wunderschöne Strände und ein faszinierendes Korallenriff zu finden. Das besondere hierbei ist vor allem die artenreiche Tierwelt, die auf dieser Halbinsel beheimatet ist. Bei einem Spaziergang können die Besucher Faultiere, verschiedene Affenarten sowie Ameisenbären entdecken und die exotische Pflanzenwelt bestaunen. Zusätzlich leben zahllose Vogelarten in dem Urwald. San Jose ist die Hauptstadt von Costa Rica. Mit fast 290.000 Einwohnern ist sie auch die größte Stadt des mittelamerikanischen Landes. Neben den vielen idyllischen Teilen des Landes hat die Hauptstadt auch viele Annehmlichkeiten, wie Bars, Clubs, Theater und Spezialitäten-Restaurants zu bieten. Unbedingt sehenswert ist das Nationalmuseum, das Museo Nacional de Costa Rica, in San Jose. Hier sind präkolumbianische Steintafeln ausgestellt und die Besucher können sich über die präkolumbianische sowie über die moderne Geschichte Costa Ricas informieren. Dazu gehören auch Aspekte aus der Frühzeit und der kolonialen Periode des Staates.

3. Belize

Die Regenwälder nehmen 40% des Landes ein und sorgen so für eine große Artenvielfalt. Foto: ClimberJAK – Fotolia

Belize ist ein Staat in Zentralamerika mit circa 400.000 Einwohnern. Ehemals „British-Honduras“ grenzt im Norden an Mexiko und im Süden an Guatemala. Das kleine tropische Land schafft durch die abwechslungsreichen Höhenstrukturen einen hochinteressanten Lebensraum für Flora und Fauna. Belize ist sehr vielfältig, denn das Land in Mittelamerika beeindruckt mit einer immer noch präsenten Maya-Kultur, alten Kolonialhäusern, moderner Architektur und imposanten Kathedralen. Für Belize Reisende ist Lamanai eine spannende Sehenswürdigkeit. Die Maya-Ruinen liegen am Ufer einer langen Inlandslagune tief im tropischen Regenwald. Der Ort liegt knapp 50 Kilometer von Belize City entfernt und ist mit einer interessanten Bootsfahrt verbunden. Lamanai wurde circa vor dreitausend Jahren von den Mayas besiedelt und existierte sogar noch, als die Spanier im 16. Jahrhundert in diese Region kamen. Lamanai bedeutet in der Maya-Sprache „untergetauchtes Krokodil“. Neben den Tempeln der Maya können zum Beispiel noch interessante Gebäude der Spanier, wie eine Zuckermühle oder zwei alte spanische Kirchen besichtigt werden. Eine weitere Besonderheit in Belize ist die Insel Caye Caulker, ein idealer Ort zum Entspannen sowie ein optimaler Ausgangspunkt für Tauch- und Schnorcheltouren.
Lokale Anbieter, wie Belize Water Taxi oder Ocean Ferry Belize bieten Wassertaxis an, die die Insel in circa 45 Minuten erreichen. Von dort gelangt man zum berühmten Blue Hole, das während der Eiszeit entstand und aus einem unterirdischen Höhlensystem besteht. Die Insel ist zusätzlich für die bekannte Musikrichtung Reggae bekannt, denn hier läuft alles nach dem Motto „Go Slow!“. Dies hängt unter anderem mit den etwas langsameren Fortbewegungsmitteln zusammen, denn statt Autos fahren nur Golf Caddies und Fahrräder auf der Insel.

2. Panama

Der 1914 fertiggestellte Kanal ist ein Wunderwerk der modernen Technik. Foto: hstiver – stock.adobe.com

Das mittelamerikanische Panama ist mit seinen 3,8 Millionen Einwohnern ein sehr vielfältiges Land mit unterschiedlichen Kontrasten. Panama Stadt, die Hauptstadt von Panama, ist eine lebendige und moderne Großstadt, die am Pazifik liegt. In der Stadt befinden sich acht der zehn größten Hochhäuser Lateinamerikas und neben moderner Architektur sind auch historische Gebäude vorhanden. Das alte Stadtgebiet Panamá la Vieja ist als Ruinengelände erhalten und wurde im Jahre 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Neben der zentralen Plaza mit Kathedrale, Rathaus und Bischofspalast sind mehrere Klöster sehenswerte Monumente. Die größte Attraktion ist allerdings der Panamakanal.

Dieser berühmte Kanal ist eine der ersten Assoziationen, die mit dem Land verbunden werden. Die ca. 82 Kilometer lange Wasserstraße, die den Atlantik mit dem Pazifik verbindet, stellt zugleich auch eine der Hauptsehenswürdigkeiten in Panama da. Der Kanal wurde 1914 fertiggestellt und ist ein Wunderwerk der modernen Technik. Seit der Erweiterung des Kanals, im Jahr 2016, können auch große Schiffe diese Seestraße passieren. Bei der Einfahrt können die revolutionären Schleusen aus nächster Nähe angeschaut werden, während das Schiff über 25 Meter angehoben wird. Das besondere hierbei ist, dass auch Kreuzfahrtschiffe diesen Kanal nutzen können und dabei werden den Passagieren atemberaubende Blicke auf die umliegende Natur geboten, zum Beispiel auf den 20.000 Hektar großen Soberaní-Nationalpark. Hier sind zahllose Reptilien-, Vogel- und Säugetierarten beheimatet. Panama beeindruckt mit seiner vielfältigen Flora und Fauna sowie mit dem breiten kulturellen Angebot. Wer einmal den Dschungel-Flair hautnah erleben möchte, der ist in Embera gut aufgehoben. Dort lebt ein indigenes Volk, welches sich teilweise dem Tourismus geöffnet hat. Hier können die Besucher besondere Einblicke in ihre Kultur und in die Lebensweise erhalten. Das Volk der Embera lebt im Regenwald am Gatunsee sowie am Rio Chagres. Sie ernähren sich grundsätzlich von der Jagd und vom Fischfang. Alle Besucher haben die Möglichkeit, die Zubereitung von Speisen, Tänze und besondere Handwerksarbeiten des indigenen Volkes kennenzulernen.

1. Mexiko

Die zum Teil religiösen Stätten des indigenen Volkes der Maya sind ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Foto: Erich Schmidt

Mexiko ist vielen bekannt durch bunte Sombreros, mystische Maya-Tempel sowie durch Tequila. Dieses facettenreiche Land ist sehr groß und viele Touristen wissen oft nicht, welche paradiesischen Strände, historischen Bauwunder oder faszinierenden Landschaften als erstes entdeckt werden sollen. Eines der vielen Highlights ist die Küstenregion Costa Maya, welche im Süden der Yucatan-Halbinsel liegt. Dort lebte einst das Volk der Maya und deswegen stehen in diesem Gebiet viele alte Ruinen und Tempel aus vergangener Zeit. Die Maya-Tempel von Chacchoben sind, aufgrund der gut erhaltenen Ruinenstätte, ein beliebtes Ausflugsziel. Ein sehr besonderes Highlight für Tauch- und Schnorchelgänge ist die Insel Cozumel, die vor der mexikanischen Küste liegt. Hier haben die Taucher und Schnorchler eine unglaublich gute Sicht im Wasser und dadurch können alle Winkel der faszinierenden Riffe erforscht werden. Die Pracht an bunten Fischen und farbenreichen Korallen ist ein besonderes Erlebnis für alle Entdecker.

Besonders die Mexikanische Riviera besticht durch ihr tropisches Flair und verspricht pures Urlaubs-Feeling. Cabo San Lucas ist bekannt für seine traumhaften Strände, unweit des Stadtzentrums. Hier, am Zusammenfluss des „Cortes-Sees“ mit dem Pazifik, herrschen angenehmste Land- und Wassertemperaturen – bedingt durch die besondere geographische Lage des Badeortes. In einer der größten Buchten des amerikanischen Doppelkontinents, der „Banderas-Bucht“, liegt das bedeutendste Seebad der Mexikanischen Riviera: Puerta Vallarta. In der kopfsteinbepflasterten Altstadt erleben Besucher einen genussvollen Landgang und können eine weitere Perle spanischer Kolonialarchitektur bewundern.

Sie interessieren sich für eine Kreuzfahrt im vielfältigen Mittelamerika und wollen zum Beispiel den Panamakanal oder Mexiko entdecken? Dann schauen Sie hier bei go7seas vorbei

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