Die Top 5 der schönsten Flusskreuzfahrt-Ziele am Rhein

Wir haben die schönsten Flusskreuzfahrt-Ziele am Rhein für Sie ausgewählt. Der Rhein ist ein rund 1.230 km langer Strom in West- und Mitteleuropa. Auf seinem langen Weg von der Quelle am Tomasee in der Schweiz bis zur Mündung bei Rotterdam durchfließt der Fluss sechs Länder: die Schweiz, Österreich, Deutschland, Frankreich, Lichtenstein und die Niederlande. Schon früher wurde die optimale Lage des Rheins sehr wertgeschätzt. Daher kommt es, dass man heutzutage immer wieder die Spuren der Römer im heutigen Rheinland findet, ob kulturell, wirtschaftlich oder architektonisch.

1. Amsterdam

Die Grachten in Amsterdam prägen den historischen Anblick der Stadt. Foto: Alexi TAUZIN – Fotolia

Amsterdam, die Hauptstadt der Niederlande, liegt in der Provinz Nordholland und ist mit rund 820.000 Einwohnern die einwohnerstärkste Stadt des Königreichs der Niederlande. Eine Stadt, die einen ganz besonderen Charme ausstrahlt. Hier heißt es, der Weg ist das Ziel, wenn man entlang der Kanäle spazieren geht. Zusätzlich hat Amsterdam viele verschiedene kulturelle Angebote zu bieten, zum Beispiel das berühmte Anne Frank Haus oder das Rijksmuseum. Für Kunstliebhaber ist das Van Gogh Museum sehr zu empfehlen, denn es beherbergt die größte Sammlung mit Werken des niederländischen Malers Vincent van Gogh.

Wer einmal in Amsterdam ist, sollte sich auch nicht das berühmte Heineken Museum entgehen lassen. Die Heineken Experience ist eine exklusive Führung durch die erste Heineken Brauerei, die es schon seit 1873 gibt. Das Heineken Bier selbst gehört zu den meistverkauften Bieren weltweit. Mit der jährlichen Produktion von über 100 Millionen Hektolitern ist das Unternehmen einer der größten Bierproduzenten der Welt. Wer auch gerne mal an der frischen Luft etwas unternehmen möchte, der sollte dem beliebten Vondelpark einen Besuch abstatten. Der Botanische Garten wird auch gerne als die „grüne Lunge von Amsterdam“ bezeichnet und war obendrein der erste öffentliche Park der kompletten Stadt. Dieser Ortist auch ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt, denn es ist ein optimaler Platz für ein Picknick auf der Wiese oder einen schönen Spaziergang zum Rosengarten. Darüber hinaus finden hier regelmäßig Veranstaltungen von Konzerten bis hin zu Open-Air-Kinos statt.

Auch wenn das vielleicht irritierend klingen mag, sollte man auch einem weiteren Wahrzeichen von Amsterdam einen Besuch abstatten: dem Rotlichtviertel. Ohne die Absicht in ein solches Etablissements einkehren zu wollen, kann die außergewöhnliche Atmosphäre sehr interessant sein. Dazu kommt, dass es dort spannende Museen zu entdecken gibt und sogar das älteste Gebäude der Stadt, die Oude Kerk, in dem Rotlichtviertel steht.

2. Köln

Die Hohenzollerbrücke ist die einzige Brücke in Köln, die nicht durch Bomben zerstört wurde. Foto: Jörg Engel – Fotolia

Köln ist die viertgrößte Stadt Deutschlands und liegt in Nordrhein-Westfalen. Eine Stadt, die für verschiedenste Sachen berühmt ist: vom Kölner Dom über das Bier Kölsch bis hin zum berühmten Karneval. Die Stadt bietet den Besuchern zusätzlich eine Vielzahl von Einkaufsmöglichkeiten. Die vielen Parkflächen und Grünanlagen laden jedoch genauso ein, um einfach mal zu entspannen oder etwas Nettes zu unternehmen. Der Kölner Stadtwald befindet sich im Westen der Stadt. Insgesamt erstreckt sich das Naherholungsgebiet auf über 200 Hektar. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten, wie dem Kölner Zoo, den Überbleibseln der römischen Stadtmauer oder den Ruinen des römischen Statthalterpalastes, können zahlreiche Museen entdeckt werden. Obendrein bieten die alten Brauhäuser, die in der Altstadt stehen, ein kulturelles Highlight.

Köln besticht des Weiteren durch seine tolle Lage direkt am Rhein. Ein Rundgang durch den Kern der Stadt ist eine interessante Erfahrung, weil es viel zu entdecken gibt. Dem Stadtteil Agnesviertel gelingt es, auf traditionelle Weise historische Baudenkmäler mit einer trendigen und aufgelockerten Atmosphäre zu vereinen. Hier findet man schöne und charmante Bars, Galerien, Buch- und Designerläden.

Eine Attraktion aus rein technischer Sicht ist auf jeden Fall die Hohenzollernbrücke. Zudem kommt, dass an der Stadtbrücke unzählige Liebesschlösser angebracht wurden. Paare kommen auf die Brücke, um am Gitter des Fußgängerwegs ein Vorhängeschloss mit ihren Initialen zu befestigen. Daraufhin wird der Schlüssel in den Rhein geworfen, um es unmöglich zu machen, das Schloss ohne Werkzeug zu entfernen. Es kam schon vor, dass weniger stabile Brücke unter dem Gewicht der Vorhängeschlösser zusammengebrochen sind. Die Hohenzollernbrücke ist jedoch um einiges robuster, denn mittlerweile hängen ungefähr zwei Tonnen Vorhängeschlösser an der Brücke.

3. Koblenz

Koblenz hat einiges zu bieten, schließlich ist die Stadt mehr als 2000 Jahre alt. Foto: pure-life-pictures – Fotolia

Koblenz ist eine der ältesten Städte Deutschlands und gilt als Tor zum Oberen Mittelrheintal. Durch die Römer bekam die Stadt den Namen „Castellum apud Confluentes“, lateinisch für „das Kastell bei den Zusammenfließenden“. Die Stadt am Deutschen Eck, wo die Mosel in den Rhein fließt, hat also etwas ganz Besonderes an sich: ihre Geschichte, die einzigartige Lage und die sehenswerte Altstadt.

Koblenz erstreckt sich entlang beider Flüsse, sodass man eigentlich überall nah am Wasser ist oder man einen Blick darauf hat. Dies hängt mit dem Standort der Stadt zusammen, denn Koblenz liegt an den Ausläufern von gleich drei Mittelgebirgen (Hunsrück, Eifel und Westerwald). Dadurch ist die Landschaft hügelig und es kommt des Öfteren zu einer Hanglage. Dementsprechend ist ein Besuch der Festung Ehrenbreitstein sehr empfehlenswert. Von der Festung hat man einen atemberaubenden Panoramablick über Koblenz und zusätzlich kann man eine der größten Festungen des Rheins erkunden. Die Tour zum UNESCO-Weltkulturerbe ist ein perfektes Erlebnis für Architekturliebhaber und Geschichtsinteressierte. Mit einer Seilbahn ist es möglich, die Festung zu erreichen. Somit ist die Fahrt ein Erlebnis für sich selbst. Ein Besuch der imposanten Burg Stolzenfels lohnt sich ebenfalls. Die Koblenzer Altstadt ist besonders sehenswert, denn hier befinden sich viele historische Plätze und Bauten aus den verschiedensten Jahrhunderten.

4. Straßburg

Straßburg war im Mittelalter ein bedeutendes Wirtschaftszentrum. Foto: pure-life-pictures – Fotolia

Straßburg liegt im Nordosten Frankreichs und ist die historische Hauptstadt des Elsasses. Die malerische Stadt selbst, liegt nur wenige Kilometer hinter der deutschen Grenze und bietet unter anderem eine wunderschöne und abwechslungsreiche Altstadt. Das ganze Zentrum der Stadt wurde aufgrund der wundervollen Architektur von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Zusätzlich bemüht sich die Stadtverwaltung, um den Erhalt der rund 800 denkmalgeschützten Häuser. In der Altstadt, die von der Ill umgeben ist, steht auch das Wahrzeichen der Stadt: der Straßburger Münster. Die römisch-katholische Kathedrale gehört zu den bedeutsamsten Bauten der europäischen Architekturgeschichte. Die Kathedrale, mit 144 Metern Höhe, die vor über 1000 Jahren mit reiner Muskelkraft errichtet wurde, steht direkt am Münsterplatz.
Straßburg wird auch liebevoll „Hauptstadt Europas“ genannt, weil hier rund um die Altstadt viele europäische Institutionen stehen. Moderne Gebäude aus Glas und Stahl stehen der ursprünglichen Altstadt gegenüber und werfen eine futuristische Architektur auf das Europaviertel.

Eine weitere Besonderheit ist der Weihnachtsmarkt, der Straßburg zur Weihnachtszeit einen ganz besonderen Charme verleihen. Der Straßburger Weihnachtsmarkt selbst zählt zu den ältesten und traditionsreichsten Weihnachtsmärkten Europas. Der Markt verteilt sich über die ganze Stadt und bekräftigt zusätzlich den Titel „Weihnachtshauptstadt Europas“.

5. Basel

Basel war vor unserer Zeitrechnung bereits von den Kelten besiedelt. Foto: djama – Fotolia

Basel ist nach Zürich und Genf die drittgrößte Stadt der Schweiz. Mit rund 170.000 Einwohner gilt Basel als Kulturhauptstadt der Schweiz. Die Stadt liegt am Rhein im Nordwesten der Schweiz, nahe der Grenze zu den Nachbarländern Deutschland und Frankreich. Basel wurde schon früh zu einem wichtigen Knotenpunkt, aufgrund der Lage am Dreiländereck. Derzeitbesitzt die Kulturhauptstadt der Schweiz acht Kirchen mit historischen Orgeln, die auch heute noch die Längsräume der Kirchen mit ihren Klängen erfüllen.

Das Wahrzeichen der Stadt ist das rote Rathaus direkt am Marktplatz. Doch wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit ist das Basler Münster. Mit seinem roten Sandstein, den bunten Ziegeln und den beiden Türmen nimmt es ein atemberaubendes Bild in der Skyline ein. Neben dem berühmten Münster ist kaum ein Monument so bedeutend für Basel, wie die Mittlere Brücke. Eröffnet wurde die Brücke im Jahr 1226 und ist einer der ältesten Rheinübergänge zwischen der Nordsee und dem Bodensee. Dies ist auch der optimale Startpunkt für einen Spaziergang in die Altstadt. Enge Gassen und versteckte Plätze mit insgesamt über 300 Brunnen machen die Altstadt zu einem besonderen Erlebnis. Es entsteht in der Altstadt ein harmonisches Verhältnis aus jahrhundertealten Gebäuden und modernen Bauten. Es heißt, dass die Basler Altstadt zu den intaktesten und schönsten Europas zählt. Eine weitere Besonderheit in der Stadt ist der Zoo Basel. Die Einwohner nennen den zoologischen Garten liebevoll „Zolli“, der 1874 eröffnet wurde und somit der älteste Zoo der Schweiz ist.

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