Top 5 der schönsten Kreuzfahrt-Ziele an der Ostküste der USA

Wir haben die Top 5 der schönsten Kreuzfahrt-Ziele an der Ostküste der USA für Sie zusammengestellt. Es liegen viele spannende und historische Städte mit einer faszinierenden Natur an der Atlantikküste der USA. Die beste Reisezeit für eine Kreuzfahrt an der Ostküste der USA ist von Mai bis Oktober, denn zu dieser Zeit scheint die Sonne am meisten. Im Herbst bieten die endlosen Wälder von Neuengland einen spektakulären Indian Summer. Zum Winter hin sticht vor allem New York City für eine Kreuzfahrt heraus. Die weihnachtliche Stimmung verleiht der Millionen-Metropole ein ganz besonderes Flair. Das Kreuzfahrtangebot ist groß und viele Reedereien fahren interessante Routen entlang der Ostküste, zudem werden die Städte häufig als Starthafen für eine Karibik-Kreuzfahrt genutzt. Überzeugen Sie sich von Metropolen wie New York City oder Boston und entscheiden Sie selbst, welche Stadt Ihnen am besten gefällt.

Es ist ein älteres Grundstück im Bundesstaat Pennsylvania zu sehen. Foto: David LoGiudice – Fotolia

5. Philadelphia

Philadelphia ist mit rund 1,6 Millionen Einwohner die sechstgrößte Stadt der USA sowie die zweitgrößte Metropole an der Ostküste und liegt im Bundesstaat Pennsylvania. Sie ist vor allem bekannt als die Stadt, in der die Vereinigte Staaten gegründet wurden. Historisch hat die Stadt somit einiges zu bieten, wie zum Beispiel die Independence Hall oder die Freiheitsglocke. Diese zwei bedeutungsvollen Denkmäler sollen an die amerikanische Unabhängigkeit erinnern. Direkt neben der Independence Hall stehen die erste Bank und die erste Post der USA. Eine gut erhaltene und schöne Altstadt liefert die perfekte Umgebung für einen Spaziergang. Auf dem zentralen Platz steht zudem seit über 100 Jahren das monumentale Rathaus mit einem 165 Meter hohen Baum. Für Kunstliebhaber bietet sich das Museum of Art an und Musikbegeisterten ist das berühmte Philadelphia Orchestra zu empfehlen. Philadelphia ist zudem die Welthauptstadt der „Mural Arts“. Dieses Programm wurde 1984 gegründet, um Grafitti zu beseitigen. Professionelle Künstler und junge Philadelphianern können so ihr künstlerisches Talent auf konstruktive Weise demonstrieren. Insgesamt sind seit der Gründung mehr als 3.700 Murals entstanden.

Philadelphia liegt ungefähr 100 km nordöstlich von Baltimore und ist daher ein attraktives Ziel für einen Tagesausflug. Die Stadt kann man nicht direkt mit einem Kreuzfahrtschiff anfahren und daher lohnt es sich, Philadelphia während eines Ausfluges zu besuchen.

Das Kapitol in Charleston, West Virginia. Foto: Henryk Sadura

4. Charleston

Charleston ist eine Hafenstadt im US-Bundesstaat South Carolina und wurde 1670 gegründet. Die ehemalige Drehscheibe des Sklavenhandels der britischen Kolonien entstand ursprünglich auf der Halbinsel zwischen dem Ashley River im Westen und dem Cooper River im Osten. Dieser geformte Mündungstrichter bietet eine geschützte Lage und eignet sich perfekt für einen natürlichen Hafen. Charleston gilt auch als der Innbegriff der Südstaatenromantik. In der gesamten Altstadt von Charleston sieht man die schöne Architektur in den historischen Wohnhäusern, Kirchen und Parks. Um einmal in der Vergangenheit des Südstaaten Adels schwelgen zu können, sollte man sich eine Pferdekutsche nehmen oder durch das historische Geschäftsviertel bummeln. Das Wahrzeichen der Stadt, die St. Michael Episcopal Church, ist die älteste Kirche in Charleston. Das im Jahr 1773 gegründete Charleston Museum ist das älteste Museum der USA und enthält viele Informationen über die Geschichte des Ortes. Die zahlreichen Kirchen in Charleston haben der Stadt den Kosenamen „The Holy City“ verschafft. Charleston verkörpert eine Mischung aus dem typischen Südstaaten-Charme und der entspannten Küstenmentalität.

Eine frontale Sicht auf das US Kapitol in Washington D.C. Foto: Notebook

3. Washington D.C.

Washington D.C. wurde vor zwei Jahrhunderten als die Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika gegründet und nach dem ersten Präsidenten der USA George Washington benannt. In der jungen und mächtigen Hauptstadt an der Ostküste der USA befinden sich viele Regierungsgebäude und viele wirtschaftliche Organisationen. Die Gründe, warum Millionen Besucher aus der ganzen Welt jährlich nach Washington D.C. kommen, sind sehr vielfältig. Zu den größten Attraktionen der Stadt gehören die Regierungsgebäude, wie zum Beispiel das Pentagon und das Kapitol. Am US Kapitol säumen sich zahlreiche Denkmäler für die ehemaligen Präsidenten und in circa zehn Minuten (mit dem Auto) erreicht man das Weiße Haus, der Wohnsitz des US-Präsidenten.

In der Hauptstadt gibt es zudem viele schön angelegte Parks, wie den Rock Creek, der doppelt so groß wie der New Yorker Central Park ist und interessante Museen, zum Beispiel das Historische Museum oder die Kunst-Galerie. Im Stadtteil Georgetown kann man viele kleine Boutiquen sowie Shops entdecken und am Wochenende lassen sich manchmal echte Schnäppchen auf den Flohmärkten finden.

Wer im Frühling in Washington ist, sollte sich auf keinen Fall das Naturschauspiel von 1.700 blühenden Kirschbäumen entgehen lassen. Die Kirschblütenzeit im Potomac Park ist ein ganz besonderes Erlebnis.

Washington D.C. kann man leicht während eines Tagesausfluges von Baltimore erreichen. Baltimore ist die nächst größere Hafenstadt, die mit einem Kreuzfahrtschiff angefahren werden kann.

Eine Aussicht auf die Stadt Boston. Foto: Armin Sepp

2. Boston

Boston, die Stadt auf dem Hügel, ist die Hauptstadt des Bundesstaates Massachusetts und gehört zu den ältesten Städten der USA. Zudem soll Boston eine der wohlhabendsten und kulturell reichsten Städte sein. Eine Stadt mit einer langen Tradition und die Heimat der Harvard Universität, des renommierten M.I.T. und des weltberühmten Boston Symphony Orchestras. Besonders bekannt wurde die Metropole jedoch durch die Boston Tea Party 1773. Zur damaligen Zeit fühlten sich viele Bürger von der englischen Krone ungerecht behandelt und dies endetet darin, dass 340 Kisten Tee aus einem britischen Handelsschiff über Bord geworfen worden. Aus dieser Tat entwickelte sich unter anderem kurze Zeit später der Unabhängigkeitskrieg. Boston bietet alles von Tradition bis Fortschritt, also von modernen Wolkenkratzern, bis hin zu historischen Reihenhäuschen.

Bei einer Stadt wie Boston kommt man nicht drumherum, sich historische Bauten sowie abwechslungsreiche Sehenswürdigkeiten anzusehen. Der Freedom Trail ist ein circa vier Kilometer langer Wanderweg und führt die Spaziergänger an 17 historischen Sehenswürdigkeiten vorbei und dabei wird auch der Unabhängigkeitskampf gegen Großbritannien thematisiert. Nach einem anstrengenden Tag kann man zum Beispiel eine regionale Spezialität, ein Hummer-Sandwich, probieren.

Der Central Park in New York City. Foto: dade72 – Fotolia

1. New York City

New York City, die größte Stadt Amerikas, wird auch liebevoll „Die Stadt, die niemals schläft“ oder „Big Apple“ genannt. Die faszinierende Stadt an der Ostküste der Vereinigten Staaten zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern magisch an und ist eines der beliebtesten Reiseziele der Welt. Die Stadt verkörpert ein ganz eigenes Lebensgefühl, denn an kaum einem anderen Ort auf der Welt verschmelzen so unterschiedliche Kulturen und Architekturen zusammen. In New York City leben mehr als 8 Millionen Menschen in den fünf Stadtteilen Bronx, Queens, Brooklyn, Staten Island und Manhatten. Für Touristen ist eher Manhatten interessant, da hier die meisten Sehenswürdigkeiten zu finden sind. Wie zum Beispiel auch die Gedenkstätte für die Opfer des Anschlags vom 11. September 2001.

Der Time Square in Manhatten, die „Kreuzung der Welt“, gilt als das Zentrum von New York. An der Kreuzung von Broadway und Seventh Avenue bildet des Time Squares mit dem angrenzenden Bezirk ein Theater,- Kino- und Amüsierviertel. Das Markenzeichen des Time Squares sind die unzähligen, großen Leuchtreklamen. Es ist sogar eine gesetzliche Vorschrift, dass die Gebäude am Time Square eine Leuchtreklame haben müssen. Neben der Freiheitsstatue ist das Empire State Building eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Nach 14-monatiger Bauzeit wurde das 381 m hohe Gebäude im Jahr 1931 eröffnet und war bis 1972 auch das höchste Gebäude der Welt. Derzeit ist das One World Trade Center, mit einer Höhe von 541,3 Metern, das größte Bauwerk der Stadt.

Während einer Kreuzfahrt entlang der Ostküste der USA können die Reisenden ein vielfältiges Angebot aus Großstadtabenteuer, Kultur, Tradition und atemberaubender Natur erwarten.

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